Programm

Programm

Die sieben BerufsmusikerInnen des Lucerne Brass Ensemble lancieren ein komplett neukomponiertes Konzertprogramm, um die originale Brass-Septett Literatur im In- und Ausland nachhaltig zu fördern und das Repertoire zu erweitern. Für die Konzertreihe mit dem Namen „new horizons“, welche im Februar 2019 ihre Premiere feiern wird, sind für fünf bekannte und erfolgreiche Schweizer Komponisten Aufträge vergeben worden. Die Werke, komponiert von Oliver Waespi (CH), Ludovic Neurohr (CH), Sándor Török (CH/ROU) und Jean-François Michel (CH), sowie eine Adaption der „Berlin in the 20ties“-Suite von Daniel Schnyder (CH/USA) werden für das Lucerne Brass Ensemble ins Leben gerufen.


Oliver Waespi (CH) – NEUKOMPOSITION (8 Min)

Infos folgen…


Jean-François Michel (CH) – NEUKOMPOSITION (13-15 Min)

Infos folgen…


Ludovic Neurohr (CH) – Ex Nihilo – NEUKOMPOSITION (6 Min)

Ex-Nihilo is a latin phrase meaning „out of nothing“. It often appears in conjuction with the concept of creation, as in creatio ex nihilo, meanin „creation out of nothing“. This is an intriguing question; where starts the Composition of music? 
Normally in art, sciences, mathematics, litterature, architecture, design, or wherever else this is impossible to start a creation „out of nothing“.We have our ideas, preferences, knowledges and then with this material we create new material.
This is true, unfortunately. Creation is actually only a processus of transformation and not composition.The composer chooses existing material such as harmonies, counterpoint, instruments knowledges and mix it together; trying to find new sounds with existing elements.

Sándor Török (CH/ROU) – Waltz on Mars – NEUKOMPOSITION (6 Min)

Ein imaginärer Walzer der ersten Astronauten nach ihrer Landung auf dem Mars. Das Stück beginnt im Weltall, als der Planet am Horizont erscheint. Nach der Annäherung und Landung entwickelt sich das Thema langsam zu einem imaginären, leicht komischen Walzer der Astronauten in der ungewohnten Schwerkraft des Mars‘.


Daniel Schnyder (CH/USA) – Berlin – Paris in the 20ties, Suite for Brass Septet – NEUKOMPOSITION (10 Min)

Die Idee hinter dieser Suite ist es, etwas vom ästhetischen Umbruch in Europa und Amerika in den 1920iger Jahren musikalisch einzufangen und die zwei Pole, die damals neue Zwölftonmusik und experimentelle, klangorientierte Musik von Schoenberg und Varese, mit der neuen Musik aus den USA und den Ideen von Milhaud und Weill in Iuxtaposition in unserer Zeit zu spiegeln und so den aesthetischen Konflikt, der das vergangene und jetzige Jahrhundert so gepraegt hat, etwas plakativ, witzig und programmatisch darzustellen. Es hat kaum Zitate in dieser Musik, aber klar werden viele Sachen an Varese oder Weill oder Gershwin oder eben 12-Ton Musik erinnern. Das ganze ist eine ART Parkour Musical der dritten Art, wo das grosse Schisma in der Neuen Musik anders beleuchtet und live erlebt wird.Die Komposition gehört in das musikalisches Spiegelkabinett Schnyders, wie eben auch das Programm ‘ Haendel in Harlem’ und ‘ Faust’, ein Musikdrama anhand der deutschen Musikgeschichte.